Bild: GoetheStadtMuseum im Amtshaus

Ständige Ausstellung


III Flur: Ilmenau vor 1776

Im Eingangsbereich der Exposition wird die Geschichte der Stadt am "Ulmenfluss" oder am "strömenden Gewässer" von ihrer ersten urkundlichen Erwähnung 1302 bis zu ihrer Stellung als Exklave des Herzogtums Sachsen-Weimar beschrieben. Dabei findet das Stadtwappen mit der "Henne auf dem Dreiberg" als Zeichen der ehemaligen Herren von Henneberg besondere Beachtung.

 



IV Kamin: "Schatzkammer"

Der ehemalige Kamin wurde effektvoll als Schatzkammer eingerichtet.



V Ilmenau 1776

Der erste Raum der Ausstellung zeigt die Situation der Stadt im Jahr 1776. Als Goethe am 3. Mai 1776 erstmals in Ilmenau eintraf, waren die Folgen der Brandkatastrophe von 1752 immer noch sichtbar. Ein Buch der Bäckerinnung mit der Auflistung der Brandopfer und verbrannte Scherben eines Wohnhauses legen Zeugnis davon ab. Die Nachbildung einer Büste von Klauer zeigt den jungen Goethe. Der gerade volljährig gewordene Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach war fasziniert von dem jungen Dichter und seinem Roman "Die Leiden des jungen Werthers". Er gewann Goethe als tatkräftigen Mitstreiter zur Umgestaltung seines Landes und betraute ihn mit Amtspflichten wie Bergbau, Ilmenauer Steuerwesen, Kriegswesen, Straßen- und Wegebau.