Bild: Pfingstrosen

Gedanken des Oberbürgermeisters zu Weihnachten und zum Jahreswechsel



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Ende eines jeden Jahres freuen wir uns auf ruhige Stunden und Tage, auf Zeit für uns selbst, Zeit für unsere Freunde und besonders viel Zeit für unsere Familie. Wir suchen Entspannung und streben danach, uns noch einige persönliche Wünsche zu erfüllen, bisher Unerledigtes zu Ende zu führen und blicken dabei auf das bald hinter uns liegende Jahr zurück.

Das Weihnachtsfest setzt den äußeren Anlass, Ruhe zu suchen und zu fragen: Was hat uns am meisten beschäftigt? Welche Aufgaben gilt es noch zu lösen? Wir möchten nun die vergangenen Ereignisse hinter uns lassen und befreit und zuversichtlich ins neue Jahr gehen.

Auch für all jene, die Weihnachten nicht als das Fest von Christi Geburt feiern, weil sie einer anderen Religion angehören oder nicht religiös sind, markieren die Feiertage den Punkt, an dem wir uns besinnen, mit positiven Vorsätzen an das kommende Jahr denken und daran, wie wir es gern verbringen möchten.

Natürlich denken wir in der Weihnachtszeit an Verwandte, Freunde oder Nachbarn und daran, womit wir sie beschenken sollen. Dabei möchte ich Sie bitten: Denken Sie auch an jene in unserer Mitte, denen es nicht so gut geht und die möglicherweise Ihre Hilfe brauchen. Damit meine ich nicht nur Hilfe in materieller Form. Eine helfende Hand, ein guter Rat, ein aufmunterndes Wort gegenüber unseren Mitmenschen bewirkt oft mehr als wir uns bisweilen vorstellen.

Die Gemeindegebietsreform war auch in diesem Jahr ein wesentliches Thema für die Stadt Ilmenau. Unsere Verwaltung befindet sich weiterhin mitten in der Umsetzung. Neue Ortsteile haben zu uns gefunden. Im neuen Jahr werden dann zusätzlich auch Frauenwald und Stützerbach hinzukommen. Die Menschen bringen ihre Ideen, ihren Enthusiasmus und ihre gelebte Kultur in unsere Gemeinschaft mit ein. Das bereichert die nun gewachsene Stadt Ilmenau.

Wichtig ist dabei, dass wir uns alle als Gemeinschaft fühlen – als Bürgerinnen und Bürger einer Stadt. Es lohnt sich, in jedem Ortsteil die traditionsreichen, kulturellen Feste zu besuchen, die Menschen vor Ort kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Genauso ist ein jeder eingeladen, sich ehrenamtlich und auch politisch für unsere gesamte Stadt zu engagieren und ihre Entwicklung positiv mitzugestalten.

An dieser Stelle danke ich insbesondere allen, die sich bereits ehrenamtlich, ob politisch, im Vereinsleben oder auf andere Weise, für unsere Gemeinschaft einsetzen. Oft werden der hohe Aufwand und die Leidenschaft, die Sie aufbringen, nicht im gleichen Maße wahrgenommen. Für diesen Einsatz bekunde ich Ihnen meinen Respekt und meine tiefe Wertschätzung.

Liebe Ilmenauerinnen und Ilmenauer, von Herzen wünsche ich Ihnen allen Gesundheit, Freude, Glück und Zuversicht für ein erfolgreiches neues Jahr 2019!


Ihr Dr. Daniel Schultheiß
Oberbürgermeister