Bild: Pfingstrosen

Praxis- und Forschungsprojekt „Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten"

Die Stadt Ilmenau ist seit Ende 2015 eine von insgesamt neun Projektkommunen bundesweit in dem auf drei Jahre ausgelegten Praxis- und Forschungsprojekt „Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten“. Betreut wird das Projekt vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin.

Kooperationspartner sind das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Gefördert wird das Projekt aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der EU, über Projektfördermittel des BAMF und das Förderprogramm „WIR – Wegweisende Integrationsansätze Realisieren“ des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Inhaltlich wird ein zweigleisiger Ansatz verfolgt: Zum einen wird die Stadtentwicklung im Zentrum und zentrumsnahen Bereich untersucht, um Leerstände zu vermeiden bzw. wieder einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, zum anderen soll die spätestens seit dem 2. Halbjahr 2015 in allen Gebieten in der Bundesrepublik wahrnehmbare Migration in diesem Zusammenhang beleuchtet werden.

Anlässlich des letzten Netzwerkstreffens Anfang Juni in Goslar wurden insbesondere Integrationsstrategien verschiedener Städte vorgestellt. Ziel soll es sein, im interkommunalen Erfahrungsaustausch über die Grenzen der einzelnen Bundesländer hinweg und mit wissenschaftlicher Begleitung Lösungsansätze zu entwickeln, die auf die einzelnen Projektkommunen abgestimmt sind.

Für die Stadt Ilmenau kristallisierte sich vor allem das Projekt Fischerhütte der TU Ilmenau als konkreter Ansatz für eine internationale Lern- und Begegnungsstätte heraus, das in seiner derzeitigen Planung wohl einzigartig in der Bundesrepublik sein dürfte.

Einen detaillierteren Überblick bietet hierzu die Homepage des Projekts https://vielfalt-in-stadt-und-land.de/