Bild: Blick vom Hochhaus Richtung Norden

Einweihung Tafel am Emmastein

Termin: 05.09.2014, 11:00 Uhr



„Emmastein bei Manebach“ - Zeichnung von J.W. Goethe

Folgt man dem Goethe-Wanderweg und hat Schöffenhaus und Marienquelle passiert, kommt man zum Emmastein, einer Felsformation, von der aus man den Blick ins Tal und den Ort Manebach genießen kann.

Auch Goethe - zu seiner Zeit war der Fels als Manebacher Stein bekannt – ließ sich von der Gesteinsformation und dem Blick auf die Landschaft, der Wahrnehmung der Natur an einem besonderen Ort gefangen nehmen und schuf 1777 eine Bleistift-/Tuschezeichnung, Titel „Emmastein bei Manebach". Sie ist Bestandteil der Sammlung Stiftung Weimarer Klassik, eine Kopie ist im Museum Jagdhaus Gabelbach ausgestellt.

80 Jahre später bereiste der Maler Adolph Menzel - sein wohl bekanntestes Werk ist das Eisenwalzwerk - Thüringen. Und auch bei ihm inspirierten die Felsformationen in der Nähe von Manebach. Neben einem Skizzenbuch gibt es eine Guasch mit dem Titel „Im Thüringer Wald, Um 1861". Das Original befindet sich in der Sammlung des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt.

Die Initiative zur Anbringung der Tafel geht auf Herrn Karl-Heinz Hoffmann aus Kleinbartloff zurück. Auf der Spur seines Vorfahren, er ist mit dem Maler Adolph Menzel verwandt, wurde er auf das Gemälde „Im Thüringer Wald, Um 1861" aufmerksam, das sich im Sammlungsbestand des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt befindet. Das erwähnte Skizzenbuch lässt die Annahme zu, dass es sich bei der Darstellung um den Blick vom Emmastein nahe Manebach handelt. Im Rahmen dieser Erkundungen, wandte sich Herr Hoffmann an den Verein für Heimatgeschichte und Touristik Manebach e. V. Am 5. September wird er die Worte zur Einweihung halten.

Bisher gab es lediglich ein Schild mit dem Namenshinweis.

Information zum Anfahrtsweg:
Der Anfahrt ist über das Schöffenhaus bis zum Steigereck möglich. Vom Steigereck bis zum Emmastein sind es ca. 300 m, die auch zu Fuß gut zu bewältigen sind.