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Silvesterkabarett - "Agenda 007"

31.12.2019 - 20:30 Uhr - Leipziger Pfeffermühle


„Agenda 007“

Der feuchte Traum der Stasi ist gesamtdeutsche Wirklichkeit: kein öffentliches WC ohne Kamera, kein privater PC ohne Staatstrojaner. Das Handy hört mit, das Auto sendet die Position und der Fernseher schaut uns ins  Schlafzimmer. Das greift bis ins Privatleben: Wir lesen heimlich die E-Mails des Partners, orten die Handys unserer Kinder und checken per WhatsApp, ob sie unter der Bettdecke noch online sind. Die geheimen Dienste sind allmächtig, doch sie agieren im Verborgenen. Franziska Schneider, Matthias Avemarg und Michael Rousavy bringen mit beißendem Spott, ansteckender Musikalität und einer Prise Investigativität endlich Licht ins geheimdienstliche Dunkel. Freuen Sie sich auf einen nachhaltigen Lachmuskelkater bei gleichzeitigem  Erkenntnisgewinn.

Es spielen: Franziska Schneider oder Elisabeth Sonntag,
Matthias Avemarg, Michael Rousavy; Marcus Ludwig (p), David Hobeck (tp)
Texte von: Stefan Klucke, Thilo Seibel, Erik Lehmann, Heinz Klever
Musik von: Stefan Klucke, Marcus Ludwig, David Hobeck
Regie: Leipziger Pfeffermühle 


Neujahrskonzert

01.01.2020 - 17:00 Uhr - Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

Programm

PAGANINI - Sinfonia della Lodovisia 

BEETHOVEN - Klavierkonzert Nr. 5 

--- Pause ---

FAURÉ - Ouvertüre «Masques et Bergamasques»

GRIEG - Morgenstimmung aus der Suite „Peer Gynt“

MENDELSSOHN - Scherzo aus der Suite “Ein Sommernachtstraum“

GOUNOD - Danse de Phyrne aus der Oper «Faust»

RACHMANINOV - Vocalise

TSCHAIKOWSKY - Trepak aus der Ballett-Suite „Der Nussknacker“

BRAHMS Ungarischer - Tanz Nr. 1 

TRADITIONAL - Bryan Boru March

BIZET - Farandole aus der Suite „L’Arlesienne“

(Änderungen vorbehalten)


Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg wurde 1990 von Absolventen des renommierten und traditionsreichen St. Petersburger Staatskonservatoriums gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum.

Das Orchester ist zweifelsfrei einer der bedeutendsten musikalischen Botschafter seines Landes. Es demonstriert eindrucksvoll die unerschöpfliche Vielfalt an musikalischen Talenten sowie den hohen Ausbildungsstandard seines Heimatlandes. Sein außergewöhnlich breitgefächertes Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne sowie von Kammermusik bis zu großen Sinfonik reicht, hat es zu einem der gefragtesten Klangkörper Europas gemacht.

Aufgrund der vielbeachteten Virtuosität und kultivierten Klangkultur gastiert das Orchester regelmäßig mit Solisten von Weltrang in den wichtigsten europäis­chen Konzerthäusern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals, wie Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Istanbul Music Festival, George Enescu Festival Bukarest und Al Bustan Festival Beirut. Mit ihrer hochprofessionellen Arbeit und unverwechselbarem künstlerischen Profil ist die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg nicht mehr aus dem europäischen Kulturleben wegzudenken. Gastspielhöhepunkte der laufenden Saison sind u.a. Konzerte in den Philharmonien in Berlin, Köln, Essen und München, im Leipziger Gewandhaus, im Dresdner Kulturpalast, in der Alten Oper Frankfurt, im Kopenhagener Tivoli, in der Tonhalle Zürich, im Pariser ThéâtredesChamps Elysées,im Konzerthaus Wien, im Budapester Béla Bartók National Hall, im Bukarester Athenäum, sowie gleich drei Auftritte in der Elbphilharmonie. Die Tourneen führten das Orchester auch in das außereuropäische Ausland, u.a. nach Libanon, Chile, Uruguay, Argentinien, Südafrika, Dubai und in die Türkei. 

Seit seiner Gründung ist das Orchester Anziehungspunkt für internationale Solisten. Die legendären Mstislav Rostropovich, Mikis Theodorakis, Igor Oistrach, Mischa Maisky, Nigel Kennedy, Sir James Galway, Edita Gruberova, Ute Lemper, Dmitri Hvorostovsky, Vadim Repin, Lilya Zilberstein, Giora Feidman, Sergei Nakariakov, Gabor Boldoczki, Martin Stadtfeld, Nikolai Tokarev und David Garrett gehörten zu den gefeierten Künstlern, die mit dem Orchester auftraten.

Die intensive europaweite Konzerttätigkeit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg wird durch die Studioproduktionen ergänzt. Die CD des Orchesters mit Werken von Carl Maria von Weber, die bei SONY MUSIC erschienen ist, wurde mit dem begehrten „Editor’s Choice“ der renommierten britischen Gramophone-Magazine ausgezeichnet.   



Mit Juri Gilbo, der seit nunmehr 20 Jahren Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Orchesters ist, trat eine charismatische Musikerpersönlichkeit an die Spitze des Klangkörpers. Es ist ihm gelungen, dem Orchester neue Maßstäbe zu setzen, zu einem internationalen Spitzenorchester zu formen und einen unverwechselbaren Klang zu verleihen.

Der in St. Petersburg geborene Musiker zählt heute zu den aufregendsten Talenten der neuen Dirigentengeneration und ist stark geprägt von den Musiktraditionen seiner Heimat. Schon als Kind besuchte er stets die Opernaufführungen im Mariinsky Theater sowie die Konzerte in der Philharmonie seiner Heimatstadt mit legendären Solisten und Dirigenten wie Vladimir Horowitz, Marta Argerich, Leonard Bernstein, Kurt Masur, Gidon Kremer, Igor Oistrach, Mariss Jansons, Emil Gilels und Swjatoslaw Richter.

 

Bereits mit vier Jahren erhielt er seinen ersten Musikunterricht und widmete sich zunächst der Geige und der Bratsche. Weitere Studien führten ihn an das traditionsreiche St. Petersburger Staatskonservatorium und an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in die Bratschenklasse von Tabea Zimmermann. Zugleich machte er seine Dirigentenausbildung bei Luigi Sagrestano.

Juri Gilbo arbeitet mit Weltklasse-Solisten zusammen und gastiert regelmäßig in den wichtigsten europäis­chen Konzerthäusern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals. Gastdirigate führen ihn zu verschiedenen Orchestern nach Deutschland, Russland, Polen, Spanien, Israel, Lateinamerika und China sowie in die Schweiz und in die Türkei.



Solist Dmitri Levkovich

Der ukrainisch-kanadische Pianist und Komponist Dmitri Levkovich wurde in beide Berufe geboren. Seine Auftritte wurden für "künstlerische Raffinesse weit über dem Durchschnitt" (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und "Verständnis der Musik weit über die meisten jungen Pianisten" (American Record Guide) gelobt. Seine Originalkompositionen wurden von Philadelphia Broad Street Review wie folgt beschrieben - "... Die Musiker konnten direkt in die tief empfundenen Melodien und großen emotionalen Wellen von Levkovichs langsamer Bewegung springen. " Während der Saison 2015-16 konzertierte Dmitri die Grieg Konzerte mit der Dresdner Philharmonie, Liszt erstes Klavierkonzert im Großen Saal der Berliner Philharmonie, debütierte beim Ravinia Festival und wurde in ARTE TVs "Stars of tomorrow" mit Prokofjews erstem Klavierkonzert vorgestellt. Seine Aufnahme von Rachmaninoffs 24 Preludes, vom International Piano Forum Frankfurt gefördert, wurde weltweit von der Kritik gefeiert und mit dem International Classical Music Award 2016 ausgezeichnet. Dmitri verfeinert seine Fähigkeiten am Klavier unter der Leitung von Sergei Babayan seit 11 Jahren und studiert am Curtis Institute of Music Komposition. Er ist Preisträger von mehr als einem Dutzend internationaler Klavierwettbewerbe, darunter der China, Cleveland, Internationaler Deutscher Pianistenpreis, Gina Bachauer, Jose Iturbi und der Vendôme-Preis. Dmitri hat zahlreiche "Publikumspreise" und besondere Auszeichnungen erhalten, insbesondere für die beste Aufführung von Chopins Werken.

Zu seinen Auftritten zählen Solo-Engagements mit dem Cleveland Orchestra, dem China National Orchestra, der Dresdner Philharmonie, dem Gulbenkian, dem hr-Sinfonieorchester, dem Mariinsky Orchestra, der Slowakischen Philharmonie und dem Utah Symphony Orchestra unter den Leitungen von Valery Gergiev, Jahja Ling, George Pehlivanian, Vladimir Spivakov, Markus Stenz und Sebastian Weigle.

Er trat in großen Konzertsälen wie der Alten Oper Frankfurt, dem Beijing National Center for the Performing Arts, der Berliner Philharmonie, der Gulbenkian-Stiftung, dem Moskau Konservatorium, dem Théâtre des Champs Elysées, der Warschauer Philharmonie sowie der Mariinsky Theatre Concert Hall und der Carnegie Hall auf. Zu den Höhepunkten des Jahres 2017 zählen die Konzertreihe "Living the Classical Life", ein Solo-Recital im Mozart-Saal der Alten Oper Frankfurt sowie ein Solo-Recital und Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 4 mit dem Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev im Rahmen des II. Internationalen Mariinsky Far East Festivals.