Bild: Von Goethe zu Bach

Qualitätsweg Von Bach zu Goethe



Von Bach zu Goethe -

Der Wanderweg „Von Bach zu Goethe" führt über 25 km von Arnstadt nach Ilmenau, den Wirkungsstätten von Johann Sebastian Bach und Johann Wolfgang von Goethe. Er ist ein „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" des Deutschen Wanderverbandes sowie Teil des Hauptwanderweges Jena - Eisenach. Ob nun von Ilmenau nach Arnstadt oder umgekehrt: charakteristisch ist eine abwechslungsreiche Berg- und Hügellandschaft, geprägt von alten Buchen- und Mischwaldbeständen. Drei anerkannte Naturschutzgebiete bieten eine einzigartiger Flora und Fauna und Gelegenheiten für spannende Naturbeobachtungen. Es bieten sich herrliche Panoramen und Aussichten ins Tal der wilden Gera, auf die Höhenzüge des Thüringer Waldes und ins malerische Wipfratal oder von den Hirtenbuschteichen über Ilmenau bis hin zum Kickelhahn.

Nahtlos knüpft diese Wanderstrecke an den 20 km langen Goethewanderweg in Ilmenau an, der drei Goethemuseen miteinander verbindet. In Arnstadt können Sie auf den Spuren von Bach weiter auf dem Bachweg wandern.

Mit dem Zug gelangen Sie bequem nach Arnstadt oder in umgekehrter Richtung von Arnstadt nach Ilmenau zurück.


Wanderwegweiser in Martinroda
Wanderwegweiser in Martinroda
Blick auf Martinroda vom Karolinenblick
Blick auf Martinroda vom Karolinenblick
Infotafel zum Eibenbestand beim Veronikaberg
Infotafel zum Eibenbestand beim Veronikaberg
Blick von der Halskappe 605 m üNN
Blick von der Halskappe 605 m üNN
Schmetterlinge
Schmetterlinge
Blick auf den Stausee Heyda
Blick auf den Stausee Heyda



Qualitätswanderweg von Goethe zu Bach

Der Wanderweg verläuft über die Reinsberge, den Veronikaberg und durch drei anerkannte Naturschutzgebiete, mit herrlichen Panoramablicken ins Tal der wilden Gera, auf die Höhenzüge des Thüringer Waldes und ins malerische Wipfratal. Er führt naturbelassen durch idyllische Landschaft mit Buchen - und Mischwaldbeständen.


Wir beginnen unsere Wanderung am Bachdenkmal auf dem Arnstädter Marktplatz bei der Bachkirche und begehen die historischen Straßen der Innenstadt. Vorbei an den Miniaturbauten am Fuße des Neideckturms gelangen wir am Fischtor vorbei, über den Wollmarktsplatz bis zum Fußweg parallel zum Gera-Radwanderweg. Dem Flusslauf der Gera folgend biegen wir nach ca. 800 m am Beginn der Kirschallee in den Reinsfelder Marktweg ein.


Nach ca. 400 m bietet sich ein Abstecher zum Walpurgiskloster an, einem ehemaligen Benediktiner-Kloster, welches 1196 erstmalig erwähnt wurde und von dem vor einigen Jahren die Grundmauern fachgerecht freigelegt wurden. Unsere Wanderung verläuft weiter bergan bis zur Höhe der Haselkoppe (580m), dann leicht wellig bis zu einem Aussichtspunkt mit Panoramablick ins Wipfratal und auf die Orte Reinsfeld, Schmerfeld, Wipfra und Neuroda.


Wir erreichen nach ca. 10 km die Karstbrüche der Reinsberge mit der Möglichkeit eines Abstechers zur Kanzel Plaue, mit herrlicher Aussicht ins Tal der wilden Gera und auf die Höhenzüge des Thüringer Waldes, aber auch zum Burgenensemble des Drei-Gleichen-Gebietes und ins Thüringer Becken.
Weiter geht es entlang eines Kammweges mit Felsabstürzen und reicher Karstflora bis zur Reinsburg, den Resten einer alten Raubritterburg, die 1290 zerstört wurde. Ein wunderschöner Fernblick zum Stausee Heyda und auf Ilmenau ist die Belohnung für den bisher absolvierten Teil des Weges.


Unsere Wanderung führt weiter bis zur Halskappe, mit 605m dem höchsten Punkt des Wanderweges und zum NSG Veronikaberg, bekannt für ein großes Vorkommen geschützter Pflanzen der Muschelkalkflora. Vorbei an einem der größten Eibenbestände Deutschlands erreichen wir nach fast 20 km absteigend den Ort Martinroda mit seiner Dorfkirche und deren einzigartigen hölzernen Glockenturm.


Dem "Ilmenauer Fußweg" folgend, verlassen wir Martinroda und unterqueren die Autobahn A 71 und gelangen vorbei an den Hirtenbuschteichen zur Straße nach Oberpörlitz. Diese überqueren wir und wandern durch den Schlingegrund, vorbei an den Büchsteichen und erreichen den Ilmenauer Friedhof. Hier können wir u.a. viele historische Grabmale auch von Persönlichkeiten aus der Zeit Goethes bewundern.
Nach Überquerung der Bundesstraße 4 erreichen wir nach ca. 150 m den auf einer Bank vor dem Amtshaus sitzenden Geheimrat Goethe und beenden unsere Wanderung.

 


Wanderung zur Pörlitzer Höhe

Den Wanderweg "von Bach zu Goethe" können Sie auch gut für eine kleine Wanderung zu den Hirtenbuschteichen bei Oberpörlitz nutzen. Von dort liegt Ihnen dann Ilmenau zu Füßen und Sie haben einen schönen Panoramablick Richtung Kickelhahn und Lindenberg. Ihre Tour führt Sie ab dem Amtshaus bis zu den Hirtenbuschteichen auf dem markierten Wanderweg (blauer Balken auf weißem Spiegel) und dann durch den Ortsteil Oberpörlitz zurück nach Ilmenau.

Amtshaus - Friedhof - hinter Bahnübergang links - Hirtenbuschteiche - nach Ortseingang Oberpörlitz rechts bergab nach Ilmenau

 

Unterhalb von Oberpörlitz
Unterhalb von Oberpörlitz
Richtung Oberpörlitz
Richtung Oberpörlitz
Blick auf Oberpörlitz
Blick auf Oberpörlitz
Hirtenbuschteiche
Hirtenbuschteiche