Bild: Amtshausdetail

Gebäude

Amtshaus


Das Amtshaus zählt zu den geschichtlich wie architektonisch bedeutsamsten Gebäuden der Stadt und bildet mit seinem barocken Äußeren den baulichen Höhepunkt innerhalb des Marktplatzensembles. Markant sind das Henneberger Vollwappen und die Jahreszahl der ersten Erbauung 1616 im Giebeldreieck des Mittelbaues. Der Bau soll auf die verwitwete Gräfin Sophie von Henneberg zurückgehen. Seit 1634 diente er als herzogliches Wohn- und Amtshaus.

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Amtshaus am Markt

Bergmannskapelle


Die Bergmannskapelle befindet sich mitten im früheren Bergbaurevier des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaues an der Sturmheide, unterhalb der Halde des ehemaligen Schachtes "Gottes Gabe". Zu ihrer Geschichte sind bisher kaum schriftliche Quellen bekannt. Daher stützen sich Vermutungen über die Funktion des Gebäudes auf Überlieferungen aus anderen Bergbaurevieren. An der Sturmheide betrieb man nur bis 1739 Bergbau, und so ist das Gebäude wahrscheinlich schon im 17. Jahrhundert errichtet worden. Es zählt damit zu den wenigen Zeugen des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaues.

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Bergmannskapelle

Münzkeller


Das Kellerhaus bekam seinen Namen durch die unmittelbare Lage neben der sogenannten "Alten Münze", eines der ältesten Gebäude der Stadt. Wahrscheinlich im 17. Jh. errichtet, wurden hier in den Jahren 1691 bis 1702 Umlaufmünzen und Ausbeutetaler geprägt. Zu dieser Zeit herrschte in Ilmenau ein reger Bergbau auf Kupfer und Silber, welche als Münzmetall dienten. Bedingt durch den Zweck des Gebäudes befinden sich unter der "Alten Münze" keine Keller.

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Innenraum Münzkeller