Bild: GoetheStadtMuseum im Amtshaus

Ständige Ausstellung


26 Mal weilte Johann Wolfgang von Goethe in Ilmenau. Auf rund 180 qm zeigt unsere Dauerausstellung eine besondere Seite seines Lebens, die nachhaltig sein Wirken prägte: die Tätigkeit als sachsen-weimarischer Staatsbeamter und Beauftragter für die Wiederbelebung des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaues. Auch die Neuordnung des Ilmenauer Steuerwesens gehörte zu seinen Amtsaufgaben. Goethe nutzte die Räume in der ersten Etage des Ilmenauer Amthauses (dem heutigen Museum) als Dienstwohnung. Die Räume wurden bis 1918 als herzogliches Wohnquartier genutzt.
Aber nicht nur Goethe ist unser Thema. Auch Einblicke in die Ilmenauer Stadtgeschichte mit ihrer interessanten Glas- und Porzellanherstellung, besonders im 19. Jahrhundert, bietet die Ausstellung. Der Bergbau ist ein weiteres Spezialthema.

Was erwartet Sie im GoetheStadtMuseum?


I Erdgeschoss/ Foyer: Geschichte und Nutzung des Amtshauses

Das ursprüngliche Amtshaus ließ Gräfin Sofie von Henneberg 1616 im Stil der Renaissance errichten. Es fiel dem verheerenden Stadtbrand von 1752 zum Opfer und wurde nach Plänen des bedeutendsten Thüringer Barockbaumeisters Gottfried Heinrich Krohne in Rokokomanier wiedererrichtet. Nach dem Aussterben der Henneberger Linie im Jahr 1583 fiel das Amtshaus an das kurfürstliche Herzogtum Sachsen. Ab 1634 diente es als Verwaltungssitz der Herzöge von Sachsen-Weimar. Das örtliche Heimatmuseum mit Goethe-Gedenkzimmer fand 1931 zunächst seine Heimstatt im Erdgeschoss bevor es anlässlich des 200. Geburtstages von Goethe fünf Räume des Obergeschosses beziehen konnte. Heute vereint das Amtshaus Kulturamt, Ilmenau-Information und GoetheStadtMuseum unter einem Dach.

 



II Treppenaufgang

Nachdem die Stadt das Amtshaus im Jahr 2002 erwarb, erfolgte eine grundlegende Sanierung, die 2008 ihren Abschluss fand. Im Foyer befinden sich nur wenige originale Bauteile. Dennoch zeugt das erhalten gebliebene filigrane Treppengeländer aus Schmiedeeisen vom Glanz vergangener Zeiten.