Bild: Neue Schwimmhalle

Neubau Schwimmhalle Ilmenau

EFRE Investitionspriorität 4c

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Neubau Schwimmhalle Ilmenau

Der Bäderbetrieb der Stadt Ilmenau (100 % städtischer Eigenbetrieb) realisiert derzeit im Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Eishalle den Neubau einer Schwimmhalle.

Diese soll die in den Jahren 1986 – 1988 errichtete Schwimmhalle am Stollen ersetzen, welche baulich und vor allem technisch verschlissen ist und entscheidende Standortnachteile wie ungünstige energetische Auslegung, zu wenige Parkmöglichkeiten, verkehrstechnisch ungünstige Anbindung, geringe Kapazitäten hinsichtlich Nutzervielfalt und –bedürfnisse sowie technischer Erweiterungserfordernisse besitzt.

Dem Nutzungskonzept des Neubaus wurde der Bedarf eines Sportbades zugrunde gelegt.
Herzstück ist ein 25m – Schwimmbecken mit 6 Schwimmbahnen, welches sowohl für den öffentlichen Badebetrieb, als auch für Schul-, Gruppen- und Rentnerschwimmen sowie Vereins- und Wettkampfsport konzipiert ist. Separat zum Schwimmerbecken wird ein sogenanntes Lehrschwimmbecken errichtet, welches neben einer Wassergewöhnungstreppe einen Hubboden erhält, der flexible Wassertiefen zulässt und dadurch eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzungsmöglichkeiten bietet. Parallel zum Schwimmerbecken entsteht ein Sprungbecken, welches neben der Freizeitfunktion für Badegäste auch der erforderlichen Sprungausbildung im Rahmen diverser Schwimmqualifikationen und Nachweise dient.
Komplettiert wird das Wasserflächenangebot durch ein Planschbecken für Kinder.
Umkleide- und Sanitärbereiche sowie Betriebs- und Funktionsräume werden entsprechend den gültigen Vorschriften angeordnet.

Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft ergeben sich wichtige Synergieeffekte mit der Eishalle in Bezug auf die Energieversorgung. So wird die bei der Kälteerzeugung in der Eishalle entstehende Abwärme der Wärmeversorgung der Schwimmhalle wieder zugeführt. In Verbindung mit dem Fernwärmenetz der Stadt Ilmenau und einem modernen Klimamanagement in der Schwimmhalle wird damit ein wichtiger Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele geleistet. Darüber hinaus trägt die zentrale Stadtlage am Schnittpunkt der Hauptverkehrsachsen, der ÖPNV – Linien, Zugverbindungen und Radwege wesentlich zu einer günstigen Beeinflussung der CO2 – Bilanz bei.

Ausreichende Parkmöglichkeiten und die Zentralisierung des notwendigen Personals durch einen gemeinsamen Eingangsbereich für Schwimmhalle und Eishalle runden die Standortvorteile ab.

Für den Neubau der Schwimmhalle erhält die Stadt Ilmenau Investitionszuschüsse aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) 2014 – 2020 in Höhe von 2.786.500,00 €.

Ergänzend hierzu erhält die Stadt Ilmenau Mittel aus der Sportstättenförderung sowie für die Außenanlagen Mittel der Städtebauförderung.