Bild: Großer Teich mit Bergen (Foto: Anja Birkholz)

Das Teichgebiet

Unsere Teiche sind grob in 5 Teichgebiete unterteilt und liegen teilweise in Naturschutzgebieten, FFH-Schongebieten, Amphibienschutzgebieten sowie in geschützten Landschaftsbereichen.

Die Bezeichnung „Teich" bedeutet immer künstlich angelegtes Gewässer zur Fischzucht! Vor über Hunderten von Jahren wurden Teiche früher von Mönchen angelegt, um dort Karpfen für die Nahrungserzeugung in der Fastenzeit zu produzieren.

Wenn dieser wertvolle Lebensraum – der Teich – heutzutage nicht bewirtschaftet werden würde, wäre eine Verschlechterung des Teichgebiets unumgänglich.

Ein Teich ist ein komplexes Ökosystem! Im Frühjahr, wenn das Eis und der Schnee abgetaut sind, beginnt nicht nur das Leben im Wald, Wiese und Feld, nein auch das Leben im Teich beginnt wieder von neuem. Phytoplankton und Zooplankton (z.B. Wasserflöhe) beginnen sich von neuem zu entwickeln – der Grundbaustein für Leben im und am Teich!

Frösche (Kaulquappen) fressen Naturnahrung.
Fische fressen Naturnahrung.
Frösche fressen kleine Fische und Fischbrut.
Vögel fressen Frösche und kleine Fische.
Alles Leben am Teich beruht also auf der Entwicklung von Naturnahrung!

Wenn die Teiche nicht bewirtschaftet werden, würde sich nach Jahren eine nichtproduktive Faulschlammschicht bilden, die wiederum den Rückgang von Naturnahrung bewirken würde.
Des Weiteren ohne Fische und deren Brut könnten einige Vogelarten (z.B. Haubentaucher) nicht mehr existieren.

Die Bewirtschaftung, Abfischungen und das Trockenlegen der Teiche bewirkt, dass die Erhaltung der Teiche als ökologisch wertvoller Lebensraum erhalten bleiben!

Erhalt der Teichgebiete durch Bewirtschaftung, Reinigung und Sanierung.